Erweiterung des Zentral-Hubs in Neuenstein

IDS feiert Richtfest

Kleinostheim/Neuenstein, 13. Mai 2019. Die Basis ist geschaffen: Die IDS Logistik GmbH feierte am 10. Mai 2019 Richtfest für den Erweiterungsbau ihres Zentral-Hubs im hessischen Neuenstein. Der im Oktober 2018 begonnene Hallenneubau schließt direkt an das bestehende Gebäude an und schafft die Kapazitäten für die steigenden Sendungsmengen.

 „Wir freuen uns, dass die Arbeiten so zügig vorangehen. Bereits im Juli 2019 sollen die ersten Lkws die neuen Tore anfahren“, freut sich IDS Geschäftsführer Michael Bargl. Bereits seit 2003 betreibt IDS in Neuenstein, der „geografischen Mitte“ von Deutschland, verkehrsgünstig an der A7/A4 gelegen, ihr Zentral-Hub. Hier treffen sich derzeit die Lkws von 49 IDS Depots und tauschen innerhalb weniger Stunden ihre Sendungen aus, damit die gewünschte Ware innerhalb von 24 Stunden von Rosenheim nach Rostock kommt.

Seit Jahren verzeichnet IDS erhebliche Zuwächse im Sendungsvolumen. Um die steigenden Sendungsmengen abwickeln und auf die wachsenden Kundenbedürfnisse noch besser und flexibler reagieren zu können, setzt IDS neben vieler anderer Maßnahmen auf die kontinuierliche Netzwerkoptimierung. Dazu gehört jetzt auch die Erweiterung des vor 16 Jahren in Betrieb genommenen Zentral-Hubs, das an seine Kapazitätsgrenzen stößt. „Denn das 50. IDS Depot, der Geis Standort in Lichtenfels, wartet schon sehnsüchtig auf den Erweiterungsbau, um auch das Zentral-Hub in Neuenstein anfahren zu können“, erklärt Bargl anlässlich des Richtfestes.

 

Die Fakten

Pro Nacht werden aktuell rund 5.500 Colli mit 720 Tonnen von 58 Mitarbeitern in Vollzeit umgeschlagen. Dafür steht bislang die Umschlaghalle mit 5.200 qm Nutzfläche und 82 Toren zur Verfügung. Mit dem Erweiterungsbau, 23 neuer Tore und einer zusätzlichen Nutzfläche von 3.000 qm schafft IDS die Voraussetzungen, rund 50 bis 60 Prozent zusätzlich an Sendungsvolumen im Zentral-Hub Neuenstein abzuwickeln. Insgesamt investiert IDS für die Erweiterung rund 6 Millionen Euro.

 

Beim Richtfest für den Erweiterungsbau des IDS Zentral-Hubs in Neuenstein feierten am Freitagnachmittag auch IDS Geschäftsführer Michael Bargl, Bauleiter Norman Muster von der Firma Räuber, Neuensteins Bürgermeister Walter Glänzer und IDS Bereichsleiter Elmar Buss (v. l. n. r.)

 

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IDS macht Stückgut grüner

CO2-Ausstoß um 12,8 Prozent reduziert

Kleinostheim, 07. Februar 2017. Deutschlands größte Stückgutkooperation, die IDS Logistik, hat den transportbezogenen CO2-Ausstoß seit 2012 um insgesamt 12,8 Prozent gesenkt. In den letzten zwei Jahren waren es 4,2 Prozent. Seit 2012 ermittelt IDS alle zwei Jahre den Carbon Footprint je Sendung und je Kunde gemäß der DIN EN 16258/03.13. Das Mess- und Berechnungsverfahren wird regelmäßig durch den TÜV Rheinland rezertifiziert.

 „Maßgeblich zu der Reduktion des CO2-Ausstoßes hat die effiziente Nutzung der Lkw-Kapazitäten beigetragen, insbesondere der verstärkte Einsatz der High Cube Wechselbrücken. Sie machen heute rund 85 Prozent aller Wechselbrücken im IDS-Netz aus und sind vor allem für die Hauptläufe zwischen den Umschlagdepots im Einsatz“, sagt IDS Geschäftsführer Michael Bargl.

High Cube Wechselbrücken bringen größte Entlastung

Im Vergleich zu den einfachen Wechselbrücken bieten die High Cube Wechselbrücken durch ihre zusätzliche Länge und Höhe sowie durch die Möglichkeit der Doppelstockverladung 20 Prozent mehr Ladekapazität. Dazu verbrauchen sie weniger Kraftstoff, da der Abstand zwischen Zugmaschine und Hänger bei den High Cubes mit Zentralachsanhängern kürzer ist als bei den Standardbrücken mit Drehschemelhänger. Es entstehen weniger Luftverwirbelungen, der Luftwiderstand sinkt.

Der Anteil der Euro 6-Fahrzeuge erhöhte sich gegenüber 2014 auf knapp 70 Prozent. Sämtliche Euro 3- und Euro 4-Fahrzeuge wurden in den vergangenen zwei Jahren durch moderne, schadstoffarme Fernverkehrszüge ersetzt. „Durch die höhere Auslastung pro Fahrzeug, den niedrigeren Dieselverbrauch und den Einsatz einer modernen Fahrzeugflotte ist der CO2-Ausstoß insgesamt seit 2012 pro Sendung im Durchschnitt um 12,8 Prozent gesunken, in den vergangenen zwei Jahren um 4,2 Prozent“, erklärt Michael Bargl.

 

Verbesserte Tourenplanung – prima fürs Klima!

Auch der Nahverkehr hat maßgeblichen Anteil an dieser positiven Entwicklung. Hier sank der durchschnittliche CO2-Ausstoß einer Nahverkehrssendung seit 2012 um 16 Prozent. Möglich wurde dies durch die verbesserte Tourendisposition und Feinverteilung der Sendungen sowie – dort wo es möglich war – die Umstellung von 7,5 t-Lkws auf 12 t-Lkws. Darüber hinaus können dank der neusten mobilen Datenerfassungstechnik samt innovativer Applikationen Fahrzeuge und Fahrer noch effektiver eingesetzt und besser ausgelastet werden. So reduzierten sich seit 2012 – nicht zuletzt aufgrund der Mengensteigerung im Netz um rund 14 Prozent – die gefahrenen Kilometer je Stopp um 6,5 Prozent.

 

 Weniger Emissionen durch Lang-Lkw möglich

„Mit den aktuellen Investitionen in Fuhrpark und Technik haben wir weitgehend alle Möglichkeiten ausgeschöpft“, erklärt Bargl. „Weitere CO2-Einspareffekte ließen sich vor allem durch den Einsatz von Lang-Lkws erzielen. Das ist allerdings im Regelbetrieb derzeit noch nicht möglich, da die Anfahrtswege zu unseren Depots nicht oder nicht vollständig im bestehenden Positivnetz enthalten sind. Es fehlt sozusagen die letzte Meile.“ Michael Bargl ist jedoch optimistisch, dass sich das in den nächsten Monaten ändern wird. Ansonsten seien deutliche Reduktionen nur noch durch fahrzeugtechnische Innovationen möglich.

Für ein gutes Klima – IDS hat seinen Carbon Footprint weiter verbessert

 

IDS Logistik GmbH – Das Stückgut-Netzwerk in Deutschland:
Die IDS Logistik GmbH ist mit 44 Standorten, 12,5 Millionen Sendungen (2015) und 6.262 Beschäftigten die größte Stückgutkooperation in Deutschland. Transporte ins europäische Ausland realisiert IDS mit Landesgesellschaften seiner Franchisenehmer sowie mit ausgewählten Europapartnern. Das Full-Service-Angebot reicht von der Beschaffung über Lagerung und Distribution bis zum Retouren-Management. Das Unternehmen bedient Auftraggeber aus dem B2B und B2C-Versand.